Krankenversicherer

Leistungen von TherapeutInnen der Komplementärtherapie und der Naturheilkunde werden ausschliesslich aus den Zusatzversicherungen der Versicherer (teil-)finanziert. Einzig die für diese Gebiete von der FMH anerkannten Ärztinnen und Ärzte, können über die Grundversicherung abrechnen.

Ab 1. Januar 2017 wurde von einer Gruppe grosser Versicherer der Tarif 590 eingeführt, der zu mehr Übersicht und Einheitlichkeit in der Abrechnung naturheilkundlicher und komplementärtherapeutischer Behandlungen verhelfen soll.
Für Klientinnen und Patienten ändert sich durch diese Praxis jedoch nichts merklich.

Für Klienten: Vorzeitige Abklärung spart Kosten

Die Regelungen der einzelnen Versicherer sind ausserordentlich unterschiedlich. Durch die Vielzahl verschiedener Versicherungsprodukte bei jedem Versicherer wird die Situation noch unübersichtlicher.
Wir raten Ihnen deshalb: Vor jeder Behandlung ist unbedingt abzuklären, ob diese Methode und diese/r TherapeutIn bei diesem Versicherer anerkannt sind. So lassen sich kostenintensive Schock-Erlebnisse vermeiden.


Für Therapeuten: Erleichterte/vergünstigte Anerkennung dank SPAK

Die SPAK – das Qualitätslabel der NVS – wird von einer ganzen Reihe von Versicherern anerkannt. Zudem hat die NVS Abkommen mit mehreren Registrierstellen und unabhängigen Versicherern (ASCA, Assura, EGK) getroffen. Diese übernehmen die Mitgliederliste der NVS und erleichtern und/oder vergünstigen Registrierung und Weiterbildungsnachweis für NVS-Mitglieder.