Die Komplementärtherapie ist ein eigenständiger Gesundheitsberuf im Bereich der Komplementärmedizin. Sie unterstützt Menschen in ihrer Genesung ganzheitlich und berücksichtigt körperliche, seelische und lebensbezogene Faktoren.
In der Schweiz ist die Komplementärtherapie beruflich anerkannt und klar geregelt. Sie ergänzt andere therapeutische und medizinische Angebote und richtet den Fokus auf die Stärkung der Selbstregulation und der individuellen Genesungskompetenz.
Was ist Komplementärtherapie?
Die Komplementärtherapie umfasst verschiedene therapeutische Methoden, die Menschen bei Beschwerden, Erkrankungen sowie Befindlichkeits‑ oder Leistungsbeeinträchtigungen begleiten. Im Zentrum steht nicht eine medizinische Diagnose, sondern der Mensch mit seinem individuellen Erleben und seinen Ressourcen.
Komplementärtherapeut*innen arbeiten an und mit dem Körper. Je nach Methode kommen unter anderem Berührung, Bewegung, Atem‑ und Energiearbeit zum Einsatz, ergänzt durch Anleitung und Gespräch. Die Behandlung erfolgt in einem gemeinsamen Prozess, in dem Klient*in und Therapeut*in aktiv zusammenarbeiten.
Ziel der komplementärtherapeutischen Arbeit ist es, die körperliche und psychische Selbstregulation zu stärken, die Selbstwahrnehmung zu fördern und den Genesungsprozess nachhaltig zu unterstützen.
Methoden der Komplementärtherapie
Die Komplementärtherapie umfasst verschiedene anerkannte Methoden, die auf gemeinsamen Grundlagen beruhen, sich jedoch in ihrem therapeutischen Ansatz unterscheiden. Allen Methoden gemeinsam ist der ganzheitliche, prozessorientierte Zugang und die Arbeit an der Stärkung von Selbstregulation und Genesungskompetenz.
Akupressur Therapie
Alexander Technik
APM‑Therapie
Aquatische Körperarbeit
Atemtherapie
Ayurveda Therapie
Craniosacral Therapie
Faszientherapie
Feldenkrais Therapie
Heileurythmie
Kinesiologie
Polarity
Rebalancing
Reflexzonentherapie
Rhythmische Massage Therapie
Shiatsu
Strukturelle Integration
Trager Therapie
Yoga Therapie
FAQ
Komplementärtherapie ist ein eigenständiger therapeutischer Ansatz, der Menschen ganzheitlich in ihrem Genesungsprozess begleitet. Im Zentrum stehen die Stärkung von Selbstregulation, Selbstwahrnehmung und individuellen Ressourcen.
Die Komplementärtherapie arbeitet methoden‑ und prozessorientiert und begleitet Menschen unabhängig von einer medizinischen Diagnose. Die Naturheilkunde hingegen gründet auf eigenständigen medizinischen Fachrichtungen mit spezifischen Diagnostik‑ und Therapiekonzepten. Beide Bereiche sind in der Schweiz anerkannt und ergänzen sich innerhalb der Komplementärmedizin.
Zur Komplementärtherapie gehören verschiedene anerkannte Methoden, die auf gemeinsamen Grundlagen beruhen. Sie nutzen unter anderem Berührung, Bewegung, Atem‑ oder Energiearbeit sowie Anleitung und Gespräch, um die Selbstregulation und Genesungskompetenz zu fördern.
Ja. Die Komplementärtherapie ist in der Schweiz als eigenständiger Beruf anerkannt. Die Ausbildung schliesst mit der Höheren Fachprüfung (HFP) und einem eidgenössischen Diplom auf Tertiärstufe ab.